Haftpflichtversicherung kündigen – worauf unbedingt achten?

Haftpflichtversicherung kündigen- Die Gründe für eine Kündigung der Haftpflichtversicherung können vielseitig sein. So wurde unter anderem ein Schaden von der Versicherung nicht reguliert oder es wurde ein günstigerer Tarif gefunden. Bis drei Monate vor Vertragsende ist eine Kündigung beim Anbieter einzureichen. Die sicherste Variante ist hierbei das Einschreiben per Post. Somit gibt es keinen Spielraum für das Versicherungsunternehmen.

Nutzen Sie unser TÜV-geprüftes Formular und entscheiden Sie sich für eine berufliche und finanzielle Sicherheit. Unsere Experten unterstützen Sie beim Wechsel und der Kündigung des Altvertrages. 

Warum Haftpflichtversicherung kündigen?

Nach nicht gedecktem Schaden Sollte die Versicherung einen Haftpflichtversicherungsschaden nicht reguliert haben, so ist klar, dass viele Verbraucher ihre Versicherung kündigen möchten. Allerdings gibt es auch hierbei einiges zu beachten. In aller Regel wird der Anbieter eine außerordentliche Kündigung nicht akzeptieren. Hier muss der Einzelfall über die Bedingungen entscheiden. Auch gilt es juristisch zu klären, inwiefern der Anbieter für den Schaden aufzukommen hat. Wegen Beitragserhöhung Ein häufiger Grund für eine Kündigung ist eine Beitragserhöhung. Eine solche Beitragserhöhung müssen die Versicherten nicht einfach hinnehmen. Wegen Beitragserhöhung können Verbraucher ihre private Haftpflichtversicherung außerordentlich kündigen. Was bei der Steuererklärung zu beachten ist, erfahren Sie unter http://www.haftpflichtversicherung-testberichte.de/steuererklaerung/.

Wie kündigen? Schriftlich!

In jedem Fall bedarf das Schreiben einer Unterschrift des Versicherungsnehmers. Ein Muster bzw. eine Vorlage ist unter haftpflichtversicherung-testberichte.de zu erhalten.

Wichtig: Frist einhalten

Eine private Haftpflichtversicherung verlängert sich mit Beendigung des Vertragsjahres automatisch. Ein Kündigungsschreiben sollte in aller Regel daher spätestens drei Monate vor Vertragsende beim Anbieter eingegangen worden sein. Details der Kündigungsfrist sind üblicherweise den Vertragsunterlagen zu entnehmen.

Außerordentliche Kündigung bei Beitragsanpassung

Sofern der Anbieter die Prämien erhöht hat, hat der Versicherte das außerordentliche Kündigungsrecht. In diesem Fall sollte allerdings schnell gehandelt werden. Es gibt für eine außerordentliche Kündigung eine knappe Frist einzuhalten. Dies Frist ist ebenfalls den Versicherungsunterlagen unter dem Punkt „Vertragsdauer, Kündigung“ zu entnehmen. In aller Regel gilt es eine Frist von 2 bis 4 Wochen einzuhalten. Einen Musterbrief für eine außerordentliche Kündigung wegen einer Beitragserhöhung finden Sie unten im Text.

Tipp: Einschreiben bringt Sicherheit

Zwar sind die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein recht hoch, dennoch wird dazu geraten. Ansonsten. Nur all zu häufig wurde bekannt, dass die Anbieter ein solches Schreiben nicht erhalten haben wollen. Die persönliche Vertragsnummer sowie die Anschrift sind im Schreiben vorzufinden.

Einfache Kündigung Muster

Vorname Nachname Anschrift PLZ Ort Ort, aktuelles Datum Der Anbieter Ggf. die zuständige Abteilung der Versicherung

Anschrift des Anbieters PLZ Ort des Anbieters Persönliche Versicherungsnummer und/oder persönliche Vertragsnummer Art der bestehenden Versicherung

Betreff: Kündigung der bestehenden Haftpflichtversicherung mit Vertragsnummer HP123456 Sehr geehrte Damen und Herren,

1) hiermit kündige ich meine Haftpflichtversicherung mit Vertragsnummer HP123456 unter Einhaltung der vertraglich festgelegten Frist von 3 Monaten zum nächstmöglichen Termin.

2) Mit Beendigung des Vertrages kündige ich zudem die Ihnen erteilte Einzugsermächtigung.

3) Des Weiteren möchte ich hiermit von Rückwerbeversuchen absehen.

4) Ich bitte Sie herzlich um schriftliche Bestätigung der Kündigung in den nächsten 14 Tagen. Mit freundlichen Grüßen,

5) Unterschrift. Erläuterung Musterbrief zu den angeführten Punkten

Zu Punkt 1) Hierbei muss die eigene Vertragsnummer eingegeben werden und die jeweilige Frist beachtet und ggf. ausgetauscht werden.

Zu Punkt 2) Dieser Punkt ist nur bei einer etwaigen Einzugsermächtigung zu erwähnen.

Zu Punkt 3) Dieser Satz ist zum Teil sehr wichtig, da Versicherer stets bemüht sind, dass die Versicherten bei Ihnen bleiben. Wer dies nicht möchte, sollte diesen Vermerk in jedem Fall hinzufügen.

Zu Punkt 4) Eine schriftliche Bestätigung mit der Angabe einer Frist ist stets Bestandteil eines Kündigungsschreibens. Zu Punkt 5) Stets eine handschriftliche Unterschrift.

Vorlage außerordentliche Kündigung

Vorname Nachname Anschrift PLZ Ort Ort, aktuelles Datum Der Anbieter Ggf. die zuständige Abteilung der Versicherung Anschrift des Anbieters PLZ Ort des Anbieters Persönliche Versicherungsnummer und/oder persönliche Vertragsnummer Art der bestehenden Versicherung Betreff: Kündigung der bestehenden Haftpflichtversicherung mit Vertragsnummer HP123456 Sehr geehrte Damen und Herren, auf Grund der von Ihnen vorgenommenen Beitragsanpassung kündige ich hiermit meine oben angeführte Haftpflichtversicherung mit Vertragsnummer HP123456 unter Einhaltung der vertraglich festgelegten Frist mit Inkrafttreten der Beitragsanpassung/Beitragserhöhung. Siehe unter Punkt 1 bis 5 unter „Einfache Kündigung Muster“

Heirat oder Zusammenlegung der Wohnung

Eine Aufhebung der Haftpflicht ist auf Grund einer Doppelversicherung möglich. Sofern beide Partner im Besitz einer Haftpflicht sind, so ist es möglich die zuletzt abgeschlossen Versicherung auf Grund von Heirat bzw. einer zusammenlegten Wohnung zu kündigen. Die hierfür fällige Frist beginnt mit Bekanntwerden der sogenannten Doppelversicherung. Es gilt hierbei den Vertrag einfach zu kündigen.

Der Wechsel als Alternative 

Mit Beendigung der alten Haftpflicht steht einer günstigeren Haftpflicht nichts mehr im Weg. Ein Haftpflichtversicherung Test zeigt die besten Anbieter auf. Unter haftpflichtversicherung-testberichte.de können sie eine Versicherung mit einem besseren Leistungsumfang sowie zu günstigeren Konditionen finden. >> zum Angebotsformular 

Haftpflichtversicherung kündigen

Auch bei der KFZ-Versicherung können die Verträge bis zum 30. November gekündigt werden. Auch hier zeigen Statistiken, dass der häufigste Grund eine Beitragsanpassung ist.  Eine außerordentliche Kündigung kann jeweils drei Monate vor Ende der Vertragslaufzeit bzw. zum Ende des Versicherungsjahres vorgenommen werden. Die Frist ist im Vertrag vorgeschrieben.

Welche Angaben sollten grundsätzlich enthalten sein

Innerhalb der Kündigung sollten grundsätzlich ein paar Angaben nicht fehlen. Dazu gehört der eigene Name, die vollständige Adresse, die Versicherungsnummer und der Termin, zu dem man kündigen möchte. Es genügt in den meisten Fällen, die Anmerkung “zum nächstmöglichen Zeitpunkt” zu nutzen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Versicherung um eine Kündigungsbestätigung zu bitten. Auf diese Art sind eventuelle Verwechslungen oder möglicherweise das Verstreichen der Kündigungsfrist vorgebeugt.

Der Wechsel in eine andere Versicherung

Warum man in eine andere Versicherung wechseln möchte, bleibt einzig und alleine dem Antragsteller vorbehalten. Er hat die freie Entscheidung zu treffen. Es ist auch kein fließender Übergang notwendig, jedoch empfehlenswert, sofern man die Versicherung wechseln möchte. Die Haftpflichtversicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, weswegen der Wechsel auch noch ein paar Monate schwebend belassen werden kann. Beim Krankenkassenwechsel ist beispielsweise ein fließender Übergang Pflicht.

Wie man einen Wechsel richtig angeht

Wenn man die Kündigung eingeleitet hat, kann man sich bereits nach einem neuen Anbieter umsehen. Allerdings sollte man dies bereits schon vorher getan haben, um sich einen ersten Eindruck zu vermitteln. Fakt ist, dass man eine Haftpflichtversicherung vor allem kündigen sollte, sofern es ein günstigeres Angebot gibt. Sei es eine höhere Deckungssumme zum Preis der gleichen Versicherungsprämie oder die gleiche Leistung zu einem günstigeren Preis. Welchen Grund der Wechsel hat, ist unterschiedlich.

Mehrere Angebote einholen

Beim Wechsel in der Haftpflichtversicherung sollte man mehrere Angebote parallel zueinander einholen. So lässt sich bestens vergleichen, wenn man nicht ganz sicher ist, zu welcher Versicherung man gehen sollte. Des Weiteren ist es empfehlenswert, die Konditionen zu prüfen. Es gibt nämlich Versicherer, die auch beim Wechsel anderer Versicherungspolicen Rabatte gewähren. Um festzustellen, ob der Versicherer zu derlei Vergünstigungen bereit ist, dient die Vorabinformation.

Der Übergang des Wechsels

Für gewöhnlich erfolgt der Wechsel umgehend nach dem Auslauftermin der ursprünglichen Versicherung. Man ist also demnach nicht doppelt versichert, selbst wenn die neue Versicherungspolice noch zu der Zeit abgeschlossen wurde, als die alte Versicherung noch griff. Geschieht in dieser Zeit ein Schaden, übernimmt diesen auch nach wie vor die alte Versicherung. Das Datum, an dem der Schaden entstanden ist, ist dabei entscheidend. Nicht aber, ob der Versicherte dann bereits eine neue Versicherung hatte.

Das Aussetzen der Versicherung

Sofern es zu dem Fall kommt, dass man sich die Prämien der Versicherung nicht mehr leisten kann, lässt sich auch durch eine Kündigung eine Lösung hierfür finden. Das heißt, erlangt der Kunde wieder die Zahlungsfähigkeit, kann er einen neuen Vertrag abschließen. Er sollte nur eben in dieser Zeit dafür sorgen, dass es zu keinem Schaden kommt. Denn nur weil der Kunde die Versicherung nicht zahlen kann, schützt ihn dies nicht vor einem Schaden, wenn er seine Versicherung gekündigt hat.

Wie sieht es mit anderen Versicherungen aus

Andere Versicherungen wie die Tierhaftpflichtversicherung, Berufshaftpflichtversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sich ebenso leicht kündigen wie die Haftpflicht. Doch sollte man bedenken, dass es bei der Berufsunfähigkeitsversicherung hinterher sehr viel schwerer ist, dort wieder versichert zu werden, sofern man später das Bedürfnis danach verspürt. Aufgrund dessen ist es beim Abschluss genau dieser Versicherung auch so wichtig, keine Kombinationsversicherung einzugehen, da der Anspruch auf die Police erlischt.

Warum der erneute Eintritt der Berufsunfähigkeitsversicherung so schwer ist

Für die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt, sich so früh wie möglich in ihr versichern zu lassen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt den Versicherten vor einem arbeitstechnischen Ausfall. Kann er nicht mehr arbeiten, zahlt die Versicherung ihm eine kleine Rente. Das Problem dabei: Die Versicherungsanbieter kategorisieren den ausgeübten Beruf in eine Risikoklasse ein. Dies führt regelmäßig dazu, dass Antragsteller eine Ablehnung erhalten, weil der Beruf für sie zu risikobehaftet ist.

Wann kündigt eigentlich die Versicherung dem Kunden

In manchen Fällen kommt es auch dazu, dass die Versicherung dem Kunden kündigt. Meist zum nächsten Ablauf der Versicherung oder durch eine außerordentliche Kündigung. Der Grund hierfür ist durchaus verschieden, beruft sich allerdings in den überwiegenden Fällen auf negative Ereignisse, bei denen der Kunde die Schuld für die Kündigung trägt. Das bedeutet, er ist bei der Versicherung schon mehrfach vorstellig geworden, beinahe regelmäßig. Außerdem steht es dem Versicherer frei, außerordentlich zu kündigen, wenn beispielsweise Versicherungsbetrug vorliegt.

Wann ist dies der Fall

Die Versicherung überprüft normalerweise den Hergang eines Schadens. Hierzu beauftragt sie einen Gutachter, welcher sich die Indizien ansieht und auch die beschädigte Sache. Kommt dabei heraus, dass der Schaden mutwillig herbeigeführt wurde oder der Versicherte versuchen möchte, einen anderen für den Schaden verantwortlich zu machen, merken die Gutachter dies relativ schnell. Im Anschluss wird die Schadensregulierung abgelehnt und der Kunde muss ihn selbst übernehmen. Rechtlich gesehen handelt es sich hierbei um Versicherungsbetrug.

Was steht auf Versicherungsbetrug

Die Versicherung hat bei dem Verdacht auf Versicherungsbetrug das Recht, dem Kunden nicht nur die Police zu kündigen. Sie besitzt auch die Möglichkeit, den Kunden anzuzeigen. Kommt es zur Gerichtsverhandlung, bleibt es oft bei einer Geldstrafe. Je nach Schwere und Ausmaß des Betruges kann diese Strafe unterschiedlich hoch ausfallen. Kommt es zu einer Bestrafung zu 90 Tagessätzen, gilt man als vorbestraft, was im Polizeiregister niedergeschrieben wird und dementsprechend für Folgen sorgen kann, sofern ein Führungszeugnis erforderlich ist.

Immer bei der Wahrheit bleiben

Noch so kleine Veränderungen führen zu einem Problem, so dass die Versicherung den Schaden nicht reguliert. Hierbei kommt es allerdings darauf an, inwiefern sich die Aussage vom eigentlichen Tathergang unterscheidet. Handelt es sich um unbedeutende Kleinigkeiten, übernimmt die Versicherung den Schaden dennoch. Das Maß der Bewertung liegt jedoch im Ermessen des jeweiligen Gutachters und schlussendlich bei der Versicherung. Es empfiehlt sich stets, bei einem Schadensfall die Wahrheit zu berichten und so genau wie möglich dabei vorzugehen.

Andere Gründe für die Kündigung seitens der Versicherung

Wann eine Versicherung dem Kunden kündigt, liegt im Ermessen der Versicherung. Zahlt sie beispielsweise einen Schaden nicht, weil der Versicherte bereits zum vierten Mal in diesem Jahr einen Schaden gemeldet hat, ist dies in etwa der Durchschnitt, an dem sich die Versicherungen orientieren. Es gibt jedoch auch Anbieter, die bereits beim zweiten Mal ein genaueres Auge auf den Sachverhalt werfen und ihn prüfen möchten. Schon dann gehen manche Unternehmen so weit, dem Versicherten aufgrund der erhöhten Schadensquote zu kündigen.

Welche Gründe kann eine Kündigung noch haben

Die Kündigung einer Haftpflichtversicherung kann auch den Grund haben, dass der Kunde geheiratet hat und eine Familie gründen möchte. In diesem Fall ist jedoch eine grundsätzliche Kündigung zunächst unsinnig. Es empfiehlt sich, in einem solchen Fall zuerst mit der Versicherung zu sprechen. Denn in den meisten Fällen bieten die Unternehmen einen günstigeren Tarif, der sich dann für die Familie eignet, in dem zusätzlich die Kinder mitversichert sind und die Leistungen etwas anders strukturiert sind.

Um einer Kündigung aus dem Weg zu gehen

Es gibt Möglichkeiten, einer einvernehmlichen Kündigung seitens des Versicherers aus dem Weg zu gehen. Kommt es zu einem Schaden, sollte man nicht sofort die Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen. Sogenannte Bagatellschäden übernimmt die Versicherung ohnehin nicht. Daher ist es empfehlenswert, den Schaden selbst zu übernehmen. Viele Versicherungen fordern außerdem die Übernahme einer Selbstbeteiligung. Liegt der Schaden innerhalb der Selbstbeteiligung, ist die Verständigung der Versicherung nicht notwendig.

Nicht jeder braucht eine Haftpflichtversicherung

Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen für jene, die keine Haftpflichtversicherung benötigen. Ist man beispielsweise ein Ehepartner und der andere besitzt bereits eine gute Haftpflichtversicherung, benötigt der Ehepartner keine eigene Haftpflichtversicherung, sondern ist über den anderen versichert. Das gleiche gilt für Kinder bis zu einem Alter von 25 Jahren oder dem Zeitpunkt, wenn sie ihren eigenen Haushalt bilden. Studenten und Azubis müssen unter gewissen Umständen auch keine eigene Versicherung besitzen.

Was geschieht nach Kündigung der Doppelversicherung

Sofern man zusammengezogen ist oder geheiratet hat, kommt es oft zu einer Doppelversicherung beider Partner. Dies muss man im Grunde nur dem Versicherer melden, welcher sich dann mit der Versicherung des Ehepartners in Verbindung setzt. Oft handeln die Versicherungen unter sich aus, welcher der Tarife gültig ist. Der Versicherte hat jedoch ebenfalls Einfluss auf den Ausgang. Im Anschluss daran gilt der neue Tarif rückwirkend auf Eheschließung oder zum Zeitpunkt des Zusammenzugs.

Auch hier erhält der Versicherte eine Prämienerstattung

Sofern man in seiner Kündigung aufgrund einer Doppelversicherung gekündigt hat, allerdings erst zum Jahresende, bekommt man dennoch eine Prämienerstattung. Wichtig ist, dass man innerhalb der Kündigung aufführt, dass man aufgrund einer Doppelversicherung kündigt. Der anschließende Verlauf ist derselbe wie bei der vorhergehenden Erklärung. Die Versicherungen prüfen die Tarife und setzen sich anschließend mit den Versicherten in Verbindung, um einen neuen Vertrag aufzusetzen.

Was geschieht beim Tod eines Versicherten

Verstirbt ein Versicherter, muss der Hinterbliebene eine Kündigung für die Versicherung aufsetzen. Die Sterbeurkunde des Versicherten belegt schließlich, dass die Police keine Notwendigkeit mehr hat. Der Jahresbeitrag wird bei den meisten Versicherungen im Anschluss auf die Hinterbliebenen anteilig erstattet. Wichtig ist bei der Berechnung, wann die Versicherung die Meldung erhält. Die entsprechende Rückzahlsumme orientiert sich nämlich genau daran. Daher ist es wichtig, sich so rasch wie möglich bei der Versicherung zu melden.

Haftpflichtversicherung kündigen

Eine Haftpflichtversicherung kündigen kann jeder, sofern er einen Grund dazu hat. Diese sind durchaus verschieden. Wichtig ist, dass die Versicherung früh genug darüber informiert wird und man die Frist einhält. Diese beträgt bei den meisten Anbietern drei Monate. Die Versicherung endet schließlich zum Ende des Jahres. Demnach ist es empfehlenswert, eine Kündigung bis zum 30. September einzureichen. Am besten wird dies mit Hilfe eines Einschreibens vorgenommen, um einen späteren Beleg zu erhalten.

Quellen: